Meditation

meditation 1Wozu dient Meditation?

Eines Tages kamen zu einem einsamen Mönch einige Menschen. Sie fragten ihn: "Was ist der Sinn von Stille und Meditation, für die du und deine Brüder stehen?" Der Mönch war gerade mit dem Schöpfen von Wasser aus einem tiefen Brunnen beschäftigt. Er sprach zu seinen Besuchern: "Schaut in den Brunnen. Was seht ihr?" Die Leute blickten in den tiefen Brunnen und antworteten: "Wir sehen nichts!" Der Mönch stellte seinen Eimer ab. Nach einer kurzen Weile forderte er die Leute noch einmal auf: "Schaut in den Brunnen! Was seht ihr jetzt?" Die Leute blickten wieder hinunter: "Jetzt sehen wir uns selbst!" "Ihr konntet nichts sehen" erwiderte der Mönch, "weil das Wasser unruhig war wie euer Leben. Nun aber ist es ruhig. Das ist es, was uns die Stille schenkt: Man sieht sich selber!" Dann gebot der Mönch den Leuten, noch eine Weile zu warten. Schließlich forderte er sie auf: "Und nun: Schaut noch einmal in den Brunnen. Was seht ihr?" Die Menschen schauten hinunter. "Nun sehen wir die Steine auf dem Grund des Brunnens." Da erklärte der Mönch: "Das ist die Erfahrung der Stille und der Meditation. Wenn man lange genug wartet, sieht man den Grund aller Dinge."     (Verfasser dieser Geschichte unbekannt)

                                                _______________________________________________

Die vorangehende Geschichte zeigt, wie wir Menschen es gewohnt sind, die Dinge im Außen zu betrachten. Tiefgründigkeit und Erkenntnis erlangen wir jedoch erst, wenn wir still werden. ... Oft sind wir vom Alltag so eingenommen und in unsere unbewussten Gewohnheiten verstrickt, dass wir uns manchmal wie „ein Hamster im Laufrad“ fühlen. Manche von uns bemerken vielleicht schon die ständig ablaufenden Wiederholungen und möchten aus dieser Spirale aussteigen, etwas verändern oder vereinfachen!? … doch dieser Prozess scheint sehr herausfordernd und unüberwindbar, da uns die meiste Zeit des Tages das Unbewusste dominiert. Wenn wir lernen bewusst zu werden, nach Innen zu gehen, auf uns selbst zu hören, dann ist es möglich aus diesem Kreislauf auszusteigen und ein selbstbestimmtes Leben zu führen.

Aus diesem Grund bieten wir „geführte Lichtmeditationen“ an. Das sind Meditationsrunden in sitzender Position, die dem Zweck dienen, durch Schwingungserhöhung des eigenen Energiefeldes sich zu entspannen, wohl zu fühlen, vom Alltag abzuschalten und auch innere Blockaden loszulassen/ zu transformieren.

Jede Meditationsrunde ist anders, wird intuitiv geführt und entspricht einem Gruppenthema. Manchmal reisen wir an Orte, an denen die Teilnehmer die schon lang ersehnte Gabe oder Antwort erhalten, um auf dem persönlichen Entwicklungsweg weiter wachsen zu können. Manchmal können die Teilnehmer einfach „nur“ eine körperliche Entspannung wahrnehmen - ganz individuell, was jeder für sich in diesem Moment braucht.

Die geführten Lichtmeditationen sind Angebote an Menschen, die sich in einer Gruppe von max. 10 Teilnehmern in unseren Räumen auf die Reise zu sich selbst begeben möchten.

meditation 2Erfahrungsmöglichkeiten:

  • Ruhe- und Entspannung, Ausgeglichenheit, inneren Frieden finden, Vertrauen stärken
  • Gedankenstopp, klare Gedanken, positive Gedanken
  • bessere Atmung, Stärkung des Immunsystems
  • größere Kreativität, größere Geduld und Toleranz
  • positiveren Umgang mit sich selbst, Achtsamkeit
  • Aktivierung der eigenen Ressourcen, Steigerung des Selbstbewusstseins
  • Angstreduktion, Stressreduktion

 

Wenn Du bei einer unserer Lichtmeditationen dabei sein möchtest, kontaktiere uns bitte rechtzeitig per Email und melde Dich verbindlich für eine der Meditationsgruppen an. Die aktuellen Termine findest Du hier.

Nachfolgend zwei kleine Übungen für den Alltag.

1. Übung - Bewusstes Atmen

Nimm eine bequeme Sitzposition ein, schließe die Augen oder richte Deinen Blick ca. einen halben Meter vor Dich auf den Boden und atme ganz natürlich. Konzentriere Dich ganz auf Deinen Atem, ohne ihn zu beeinflussen. Es kann sein, dass ein Atemzug mal länger, ein anderer mal kürzer erscheint. Beginne dann ganz bewusst den Atemvorgang zu benennen und sage Dir innerlich: „ein“, wenn Du einatmest und „aus“, wenn Sie ausatmest. Folge dabei Deinem Atem und seinem Rhythmus, versuche ihn „frei laufen“ zu lassen. Beobachte, wie sich Dein Atem ohne Dein Zutun verändert, wie Sie ruhiger werden und beenden Sie die Übung mit ein paar bewussten, tiefen Atemzügen.

2. Übung - Achtsamkeit - Wartezeiten nutzen

Eine Möglichkeit Wartezeiten sinnvoll zu nutzen sind Übungen der Achtsamkeit. Wenn Du beim Arzt sitzt, mit dem Auto im Stau stehst oder in einer Warteschlange stehst, kannst Du Deine Zeit für kleine Achtsamkeitsübungen nutzen. Gehe in dieser Zeit mit der Aufmerksamkeit in Deine Füße und nimm bewusst den Boden wahr, um Dich zu erden. Solltest Du stehen, dann achte darauf, dass Deine Knie nicht durchgedrückt sind. Bringe die Wirbelsäule in eine sanfte Aufrichtung, indem Du Dir vorstellst, dass Du am höchsten Punkt Deines Kopfes wie eine Marionette nach oben gezogen wirst und lass Dein Gewicht gleichzeitig bewusst in Richtung Boden sinken. Richte dann Deine Aufmerksamkeit auf die Atmung, ohne diese verändern zu wollen und beobachten sie. Schenke Dir ein inneres Lächeln – Du wirst Dich bald besser fühlen!

Bei dieser Übung lernst Du gelassen und konstruktiv mit Situationen umzugehen, die Du nicht ändern kannst. Freue Dich also auf die nächste Warteschlange!